Bei diesem Projekt handelt es sich um eine Betonbrücke aus der Zeit vor dem zweiten Weltkrieg.
Aufgrund der schlechten Bewertung bei der letzten Bauwerksprüfung wurde hier eine Objektbezogenen Schadensanalyse eingeleitet. Ergänzend zu dieser Analyse kamen optische Fasern zur Rissanalyse zum Einsatz. Hierzu wurde eine durchgehende, schlaufenförmig verlegte Glasfaser installiert, die eine Gesamtlänge von rund 90 Metern aufweist. Ziel war eine hochauflösende und langfristige Erfassung der Dehnungen und Bewegungen im Tragwerk, um mögliche Schädigungen frühzeitig identifizieren zu können.
Ziel der Installation war die flächendeckende Erfassung der Dehnungen im Bereich der Brückenunterseite. Die Glasfasern wurden daher über die gesamte Unterseite des Bauwerks verlegt. Der Schwerpunkt der Messinstallation lag in Längsrichtung der Brücke, um die Haupttragachsen optimal überwachen zu können. Insgesamt wurden sieben Glasfasermesswege entlang der Haupttragrichtung installiert.
Durch das faseroptische Messsystem konnten selbst kleinste Risse erkannt werden. Diese wurden in einer Risskarte dokumentiert. Auch die Rissänderung unter Last wurde ermittelt. Es ist nun möglich die Entwicklung der Risse genaustens zu überwachen. Es können frühzeitige Maßnahmen angesetzt werden und es wird die sichere Befahrbarkeit der Brücke sichergestellt. Durch unsere Daten wird bei diesem Projekt angestrebt die Lebensdauer zu verlängern und die Befahrbarkeit auf der gesamten breite der Brücke sicher zu gewährleisten.
